Frühlingsgefühle – Ursachen und Wirkung

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Der Frühling ist unterwegs zu uns. Man begegnet ihm an jeder Hausecke. Im Garten, auf den Wiesen, am Fluss und im Wald. Wer lärmt im Nistkasten am Haus? Noch ist es unklar. Jahr für Jahr beobachtet man Amseln, Rotkehlchen, den Hausrotschwanz, Kohlmeisen, Blaumeisen, und natürlich jede Menge frecher Sperlinge.

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Gottes wunderbare Schöpfung erfreut das Auge wieder einmal mehr. Das Grün erwacht zum Leben. Die eigenen Lebensgeister kriegen Aufwind und die Energie kommt zurück. Jeden Tag läuft man durch den Garten, um nichts zu verpassen. Da sind die Krokusse, dann die frühen Wildtulpen. Die Pfirsichbäume knospen. Bald werden ihre zarten, rosafarbenen Blüten jeden erfreuen, der daran vorbeigeht.

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Mehr Licht erfüllt nun den Tag. Das vermehrt die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin. Beide Stoffe sorgen für ein besseres Lebensgefühl und eine angenehmere Befindlichkeit. Beim Menschen kann das eine leichte Euphorie auslösen. Man behauptet, dass die Sehnsucht nach einem Partner bei den meisten Menschen im Frühling intensiver sei. Die Ursache liege unter anderem in der vermehrten Ausschüttung von Hormonen. Das sei wissenschaftlich allerdings nicht bewiesen, sagt Wikipedia. Vermutlich würden auch optische Reize wie leichtere Kleidung eine Rolle spielen. Das ist sicher eine bösartige Vermutung, von Wissenschaftlern mit Erklärungsnotstand. Behaarte, käseweisse Männerbeine in Shorts sollen ein Auslöser sein? Egal, was die Ursache auch sein mag – man fühlt sich wie neu geboren und könnte Bäume ausreissen.

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Die Frühjahrsmüdigkeit hingegen ist weniger willkommen. Die Ursachen sollen immer noch unklar sein. Ist es das intensivere Licht, die ungewohnte Wärme? Die Ernährung? Der winterbedingte Bewegungsmangel? Am besten kämpft man dagegen mit viel Humor, genügend Schlaf, einer vitamin- und ballaststoffreichen Ernährung, genügend Flüssigkeit und viel Bewegung an.

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Fotos: K. & M. Plüss 2015

Das Ende ist nahe

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Was hier apokalyptisch klingt, ist keineswegs so gemeint. Sondern positiv. Denn ja, das Ende des Winters ist in Sicht! Bald wird der ganze Schnee von gestern sein. Schlechtwettertage mit Schneefall oder Regen wechseln sich mit fantastischen Wintertagen ab, die Tausende auf die Pisten locken. Die Tage werden endlich länger. Wir kriegen mehr Licht ab. Das tut gut. Man kriegt wieder Lust, sich draussen zu bewegen. Die ersten Aufrufe zum Abspecken von dem, was sich im kalten Winter zu Isolationszwecken auf den Hüften angesammelt hat, haben uns auch schon erreicht. Bereits sieht man einzelne, verkniffene Gesichter, die mittags mürrisch vor einem nackten Salatblatt und gärendem Grüntee hocken.

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Es gibt Besseres, als blöde Diäten mit Jo-Jo-Effekt. Viel Bewegung und Sport sind immer gut. Hoch vom Sofa. Den Fernseher einmotten, die Sportschuhe hervor holen. Raus in die Natur. Sich an der Schöpfung freuen. Nochmals auf die Skier, Schneeschuhwandern. Die letzten Wintertage in ihrer ganzen Schönheit geniessen, dann mit Power rein in den Frühling, und hinaus ins erwachende Grün! Die ersten Schneeglöckchen haben wir schon gesichtet. Also, Schluss mit dem Winterblues. Geben wir dem „Wir-können-die-Welt-erobern“-Gefühl vollen Raum. Winter ade! Es war echt schön mit dir.

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