Frühlingsgefühle – Ursachen und Wirkung

IMG_3177

Der Frühling ist unterwegs zu uns. Man begegnet ihm an jeder Hausecke. Im Garten, auf den Wiesen, am Fluss und im Wald. Wer lärmt im Nistkasten am Haus? Noch ist es unklar. Jahr für Jahr beobachtet man Amseln, Rotkehlchen, den Hausrotschwanz, Kohlmeisen, Blaumeisen, und natürlich jede Menge frecher Sperlinge.

DSC03713

Gottes wunderbare Schöpfung erfreut das Auge wieder einmal mehr. Das Grün erwacht zum Leben. Die eigenen Lebensgeister kriegen Aufwind und die Energie kommt zurück. Jeden Tag läuft man durch den Garten, um nichts zu verpassen. Da sind die Krokusse, dann die frühen Wildtulpen. Die Pfirsichbäume knospen. Bald werden ihre zarten, rosafarbenen Blüten jeden erfreuen, der daran vorbeigeht.

DSC03720

Mehr Licht erfüllt nun den Tag. Das vermehrt die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin. Beide Stoffe sorgen für ein besseres Lebensgefühl und eine angenehmere Befindlichkeit. Beim Menschen kann das eine leichte Euphorie auslösen. Man behauptet, dass die Sehnsucht nach einem Partner bei den meisten Menschen im Frühling intensiver sei. Die Ursache liege unter anderem in der vermehrten Ausschüttung von Hormonen. Das sei wissenschaftlich allerdings nicht bewiesen, sagt Wikipedia. Vermutlich würden auch optische Reize wie leichtere Kleidung eine Rolle spielen. Das ist sicher eine bösartige Vermutung, von Wissenschaftlern mit Erklärungsnotstand. Behaarte, käseweisse Männerbeine in Shorts sollen ein Auslöser sein? Egal, was die Ursache auch sein mag – man fühlt sich wie neu geboren und könnte Bäume ausreissen.

DSC03719

Die Frühjahrsmüdigkeit hingegen ist weniger willkommen. Die Ursachen sollen immer noch unklar sein. Ist es das intensivere Licht, die ungewohnte Wärme? Die Ernährung? Der winterbedingte Bewegungsmangel? Am besten kämpft man dagegen mit viel Humor, genügend Schlaf, einer vitamin- und ballaststoffreichen Ernährung, genügend Flüssigkeit und viel Bewegung an.

DSC03715

Fotos: K. & M. Plüss 2015