Das Ende ist nahe

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Was hier apokalyptisch klingt, ist keineswegs so gemeint. Sondern positiv. Denn ja, das Ende des Winters ist in Sicht! Bald wird der ganze Schnee von gestern sein. Schlechtwettertage mit Schneefall oder Regen wechseln sich mit fantastischen Wintertagen ab, die Tausende auf die Pisten locken. Die Tage werden endlich länger. Wir kriegen mehr Licht ab. Das tut gut. Man kriegt wieder Lust, sich draussen zu bewegen. Die ersten Aufrufe zum Abspecken von dem, was sich im kalten Winter zu Isolationszwecken auf den Hüften angesammelt hat, haben uns auch schon erreicht. Bereits sieht man einzelne, verkniffene Gesichter, die mittags mürrisch vor einem nackten Salatblatt und gärendem Grüntee hocken.

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Es gibt Besseres, als blöde Diäten mit Jo-Jo-Effekt. Viel Bewegung und Sport sind immer gut. Hoch vom Sofa. Den Fernseher einmotten, die Sportschuhe hervor holen. Raus in die Natur. Sich an der Schöpfung freuen. Nochmals auf die Skier, Schneeschuhwandern. Die letzten Wintertage in ihrer ganzen Schönheit geniessen, dann mit Power rein in den Frühling, und hinaus ins erwachende Grün! Die ersten Schneeglöckchen haben wir schon gesichtet. Also, Schluss mit dem Winterblues. Geben wir dem „Wir-können-die-Welt-erobern“-Gefühl vollen Raum. Winter ade! Es war echt schön mit dir.

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Leben ohne Licht…

… so was gibt es nicht.

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Die Tage sind kurz geworden. Der Winter steht vor der Türe. Vermehrt brauchen wir mit dem Beginn des Herbstes Kunstlicht, um überhaupt zu sehen, was wir tun. Kunstlicht ist kein Ersatz fürs Tageslicht. Es hat einfach nicht die gleiche Wirkung und die gleiche Qualität. Ohne Sonnenlicht, das auch Biolicht genannt wird, würde es auf der Erde kein Leben geben. Wenn die Sonne lange ausbleibt, dann hat das Auswirkungen auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Hormone des Menschen. Sonnenlicht steuert zahllose Körperfunktionen. Deshalb ist es wichtig, sich viel im Freien aufzuhalten.

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Fortwährender oder langanhaltender Lichtmangel kann Psyche und Körper krank machen und zu Schäden führen. Und weil hier im Winter die Sonne weniger scheint, findet man oft, dass es bis zum Frühjahr ewig dauert. Die kalte Jahreszeit scheint gefühlt viel länger zu sein als der längste Sommer…

Licht bringt Farbe und Wärme ins Leben. Deshalb erträgt man viele sonnige Tage besser und länger als eine langanhaltende Schlechtwetterperiode.

Fehlt das Tageslicht, dann bringen wir mehr Licht in unsere Wohnstuben. Lampen, Teelichter und Kerzen werden hervor geholt. Kerzenlicht ist besonders beliebt. Es wird als angenehm empfunden und erzeugt ein Gefühl von Geborgenheit. Kinder sind von Kerzenschein besonders fasziniert. Wir alle kennen diese bezaubernden und staunenden Blicke von grossen Kinderaugen, die das Herz berühren.

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Licht bedeutet Leben, Geborgenheit, Wärme, Gesundheit. Licht braucht man also für die körperliche Gesundheit. Auch der Geist und die Seele brauchen Licht. Das kapiert eigentlich jeder irgendwann. Somit hat der Begriff „Licht“ auch einen geistlichen Aspekt. Trotzdem verstand nicht jeder, was Jesus meinte, als er sagte:

„Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Kerze mit Rose

Das war eine Aussage, die provozierte und ausgerechnet von den Gelehrten und Mächtigen der damaligen Zeit nicht in ihrem Sinn erfasst wurde – oder vielleicht einfach nicht verstanden werden wollte…

Wer aber das Glück hat oder hatte, zu verstehen, was genau damit gemeint ist, der ist sozusagen „ans Licht gekommen!“

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Liebe Leser, ich wünsche Ihnen trotz des bevorstehenden, dunklen Winters viel Freude, wundervoll gemütliche Stunden in der warmen Stube, und ein Herz voller Liebe und Licht!