Auf ins neue Jahr!

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Wohin des Weges im neuen Jahr?

Der erste Tag des neuen Jahres ist da. Nach den hinter uns liegenden Dramen und Tragödien hofft die Menschheit auf bessere Zeiten. Aber – wird es sie geben? Vieles beunruhigt uns und wir wissen nicht, welchen Zeiten wir entgegengehen und was noch alles passieren wird.

Die vielen negativen Botschaften, schlimme Ereignisse wie beispielsweise dasjenige von Paris, Krisen, Kriege, Terror und das ganze Flüchtlingselend lösen beim Einzelnen Gefühle der Resignation aus. Man ist hilflos, machtlos, kann vermeintlich nichts tun. Viele Menschen sind sehr pessimistisch geworden und ziehen sich zurück.

Es gibt aber Hoffnung und Zuversicht. Wenn jeder an seinem Platz das Gute tut und für das Gute einsteht, dann glaube ich, dass die Welt ein klein wenig besser wird. Wenn wir auf Unehrlichkeit, Hass, Lüge, Diebstahl, Mord und Betrug verzichten. Wenn wir den andern respektieren und uns gegenseitig mit Wertschätzung und Freundlichkeit begegnen. Wenn wir auf das hören, was dem andern wichtig ist und auf ihn eingehen. Wenn wir fähig sind, auf andere einzugehen, und nicht ständig auf dem Ego-Trip reiten. Der uns dazu verleitet, in allen Dingen zuerst an uns selbst zu denken: „Mir muss es gut gehen. Hauptsache, es stimmt für mich. Die andern gehen mir am Arsch vorbei. Meine Meinungen und meine Ansichten sind die einzig richtigen, alle andern liegen falsch.“

Jeder Mensch möchte im Grunde genommen gerne ein angenehmes Leben haben. Einige leben das aber auf Kosten anderer. Das kann barbarische Grausamkeit bedeuten und das hat mit ganz viel Verblendung, Arroganz, Ignoranz und Egoismus zu tun. Wer wirklich ein guter Mensch sein will und ein friedliches und schönes Zusammenleben sucht, der muss selbst ein Friedensstifter sein. Wer gerne nehmen will, muss also zuerst auch einmal etwas geben.

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Hoffnung und Zuversicht – Rettungsanker in schwierigen Zeiten

Vielleicht sollten wir wieder öfters die Zehn Gebote lesen und sie uns zu Herzen nehmen. Denn wir sollten jetzt einmal ganz ehrlich sein. Wenn diese Gebote, die keine Verbote sind, von der Menschheit etwas mehr befolgt würden, wäre auf Erden manches besser. Das neue Jahr gibt uns daher die Gelegenheit, Gutes zu tun und Dinge besser zu machen als bisher. Mit Liebe und mit guten Taten können Bösartigkeit und Schlechtigkeit überwältigt werden. Was aus Liebe getan wird, ist nämlich niemals vergeblich. Ergreifen wir diese Chance, mehr Freude, Liebe und Licht in diese Welt zu bringen.

Lieber Leser, ich wünsche Ihnen von Herzen ein gutes, gesegnetes, glückliches und friedliches neues Jahr. Mögen Ihre Wünsche und Träume in Erfüllung gehen, und möge das Gute, das Sie tun, in irgendeiner Form zu Ihnen zurückkehren!

Die Zehn Gebote lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote

Was ist das?

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Rätselhaftes…
Was sehen Sie hier? Können Sie erkennen, was abgebildet ist? Oft sieht man etwas, und weiss doch nicht genau, was es ist. Manchmal irrt man sich und fällt einer Täuschung zum Opfer. Man hat keine Ahnung, was abgeht oder was los ist. Dann entsteht dieses unangenehme Gefühl, das uns dann befällt, wenn wir uns verfahren haben. Wenn wir nicht genau wissen, wohin der Weg führt und wir irgendwo landen, wo man niemals hin wollte.

Vom Weg abgekommen
Es gibt Menschen mit einem ausgezeichneten Orientierungssinn. Sie finden noch nach Jahren einen Ort wieder, an dem sie einmal waren. Egal, ob es Nebel hat oder stockdunkel ist. Sie landen auch dann am Ziel, wenn die Wegbeschreibung diffus war und die Strasse nur schlecht erkennbar. Ich kann da nicht mithalten.

Als ich noch kein Navigationsgerät besass, waren unbekannte Ziele eine Herausforderung. Da war diese Fahrt nach Hessen. Es war Freitag, und ich hatte eine Verabredung. Es hatte viel Verkehr. Eine Stunde vor dem Ziel stand ein LKW quer auf der Autobahn. Die Sonne ging langsam unter und ich geriet leicht in Panik, als ich auf die Uhr schaute. In der Aufregung verliess ich die Autobahn eine Ausfahrt zu früh und fand mich plötzlich in Gießen wieder. Da hatte ich aber gar nicht hin gewollt. Während die Dämmerung hereinbrach, versuchte ich anhand der Schilder und der Strassenkarte herauszufinden, wo ich gerade war. Und da mir das Kartenlesen nicht liegt, dauerte es eine Weile, bis ich das raus hatte. Ich war noch nie in dieser Stadt gewesen. Der Schweiss lief mir in den Nacken und ich hoffte einfach, dass ich es noch in letzter Minute schaffen würde.

Ich wundere mich immer noch, dass ich das Ziel trotz der Dunkelheit fand. Die Gastgeber waren schon sehr besorgt gewesen. Vor Schreck hatte ich nicht einmal daran gedacht, anzurufen und zu sagen, dass ich mich verspätet hatte.

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Die Rettung
Eines Tages schenkten sie mir dann ein Navigationsgerät. „Nun bin ich alle Sorgen los!“ Das dachte ich zufrieden. Jetzt würde ich immer alles finden.

Eines Tages ging das Gerät kaputt. Ich kaufte ein neues. Das funktionierte aber nicht richtig. Mehrmals ging es zurück an die Firma. Nach der dritten Reparatur in Holland versicherte man mir, dass es nun perfekt funktionieren sollte.

Weit gefehlt. Als ich es wieder benutzen wollte, um einen abgelegenen Ort zu finden, streikte es plötzlich. Ausgerechnet auf der Autobahn, vor einem Tunnel. Ich hatte keine Ahnung, welche Ausfahrt ich danach nehmen musste. Die erste, die zweite? Ich entschied mich für die erste. Das war falsch. Die Sicht war schlecht. Es schneite leicht. Der vor mir liegende Weg war kaum erkennbar. So übersah ich ein strategisch wichtiges Schild. In der Folge landete ich mitten in Eis und Schnee auf einem Berg. Dort kam der Wagen auf einem Eisfeld ins Rutschen. Ich hatte keine Ahnung, welche Manöver nun auszuführen waren, um hier schadlos weg zu kommen. Es war im Dunkeln unmöglich, Schneeketten zu montieren. Die Strasse war zugeweht und nicht mehr erkennbar.

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Es blieb mir nichts anderes übrig, als Hilfe zu holen. Nachdem man mich gerettet hatte, funktionierte auch das Gerät wieder. Seither sind meine Gefühle für diese Sorte Hilfsmittel ambivalent…

Ist es so nicht auch oft im Leben? Wir wissen nicht mehr weiter. Das Ziel scheint unklar, wir geraten in eine Sackgasse oder gehen einen Weg, den wir besser nicht gewählt hätten. Wir haben uns geirrt, und die eingeschlagene Richtung ist weder einfach noch sicher.

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Hilfreiche Leitplanken für ein besseres Leben
Wir brauchen also sozusagen auch sonst ein Navigationsgerät, damit wir einigermassen die Spur halten können. Sei es, wenn etwas nicht klar ist oder wir nicht genau wissen, wie wir handeln sollen. Dann, wenn wir versucht sind, eine Dummheit zu begehen, uns oder anderen schaden könnten. So etwas in der Art sind gewissermassen die Zehn Gebote. Man könnte meinen, dass sie ein alter Zopf sind und nicht mehr ins Heute passen. Und vergisst ganz, dass unsere Rechtsprechung und die Gesetzgebung darauf beruhen. Diese klar und knapp formulierten Gebote waren also die Basis, um das Zusammenleben der Menschen erstmalig untereinander erträglich zu machen.

Wir wissen alle, dass der Mensch kaum in der Lage ist, all das sein Leben lang ganz zu halten. Wer aber sein Bestes tut, der trägt dazu bei, dass es auf Erden weniger schwierig ist. Das Leben aller wird friedlicher, sicherer, angenehmer. Die Gebote schützen unser Leben und unser Eigentum. Wenn wir also ganz ehrlich wären, dann müssten wir eingestehen, dass diese wenigen, knapp definierten Worte uns nützen. Sie sind klar formuliert und eben alles andere als diffus…

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Fotos: Copyright by Thomas Falkenrodt 2014