Im Westerwald – da weht der Wind so kalt

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Einmal im Jahr verbringe ich ein männerfreies Wochenende und besuche eine Freizeit für Frauen. Das ist immer wieder neu eine positive Erfahrung. Nicht deshalb, weil es da keine Männer hat. Denn genau so, wie die Männer uns brauchen, genau so brauchen wir sie ja auch. Aber losgelöst vom Alltag kann man sich auf sich selbst besinnen.

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Man tauscht sich bei Gesprächen und auf Spaziergängen oft schon frühmorgens aus über das, was speziell Frauen beschäftigt. Man hat Raum um nachzudenken. Über das eigene Leben, über Gott und das, was einen gerade bewegt. Man hat Zeit, sich neue Ziele zu setzen, und wenn nötig, Dinge abzuhaken und hinter sich zu lassen.

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Ein paar Stunden ist man unter sich, muss weder kochen, waschen oder bügeln, und sich um nichts und niemanden kümmern. Und weil einen niemanden beim Nachdenken ablenkt, kann die Frau so richtig abschalten und neue Energie tanken.

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Frauen mögen es, sich mit tief gehenden Themen zu beschäftigen, die sie geistlich weiterbringen und die im Alltag hilfreich und nützlich sind. Das diesjährige Thema war dem Gedanken gewidmet, wie man starke Wurzeln entwickeln kann, um den Stürmen des Lebens standhalten zu können. Jede Frau hat ja ihre eigene Lebensgeschichte, geprägt von allen erlebten Höhen und Tiefen.

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Jeder Mensch kann von seinen eigenen Erfahrungen berichten und dazu beitragen, was helfen kann, um standhafter zu werden. Damit man die Tage besser ertragen kann, von denen wir wünschen, es gäbe sie nicht.

Ein gegenseitiger Austausch ist bereichernd, tröstlich und lehrreich. Das schafft eine tiefe Atmosphäre der Verbundenheit untereinander.

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Wenn dann noch eine wunderschönen Umgebung dazu beiträgt, dass man sich gut fühlt, dann ist so ein Wochenende sozusagen perfekt. Der Westerwald, wo der Wind so kalt wehen soll, zeigte sich von seiner besten Seite. Warmes Herbstwetter, weite Wiesen und Felder, Natur pur.

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Frauen haben es gerne harmonisch und schön. Das fängt schon beim Einrichten des eigenen Heims an und dehnt sich auch oft bis auf den Garten aus. Sie machen es sich selbst und ihren Lieben gerne gemütlich und angenehm. Sie können gute Augenblicke intensiv geniessen, im Wissen darum, dass es auch andere Momente im Leben gibt. Der Aufenthalt in der Natur ist also oft wie ein Spaziergang durch die Stube Gottes, eine Art erweiterte Wohnung.

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Und das, was uns gut tut, dass tut dann auch unseren Familien gut. Man bringt gestärkt neue Eindrücke mit nach Hause. Und ein paar mickrige Fotos, die aber doch davon zeugen, wie schön der Schöpfer unsere Erde gemacht hat.

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Es ist schön im Westerwald, nicht wahr?

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Ein Gedanke zu „Im Westerwald – da weht der Wind so kalt

  1. Liebe Marianne,
    da hast Du wieder einmal das wichtigste auf den Punkt gebracht. Und das mit so herrlichen Bildern. Danke für die wunderschöne Erinnerung an dieses Wochenende.

    Liebste Grüße und den Segen Gottes, der alles so so wunderschön gemacht hat,
    wünscht Dir Renate

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