Ganz schön viel…

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…ist 2014 geschehen. Erinnern Sie sich? Alle Jahre wieder sind die Zeitungen im Dezember damit beschäftigt, uns einen Jahresrückblick zu verschaffen. Manchmal wundert man sich, dass dieses und jenes erst im zu Ende gehenden Jahr geschehen ist. Die Zeit vergeht so rasend schnell, dass gewisse Ereignisse in unserer Erinnerung bereits viel weiter zurück zu liegen scheinen. Hinter uns sind gute Stunden, freudige Ereignisse, wundervolle Erfahrungen. Aber auch Misserfolge, Verletzendes und der Abschied von geliebten Menschen.

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Welche Stichworte uns in diesem Jahr beschäftigt haben, sind nachfolgend ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aufgelistet.

Conchita Wurst
WM 2014
iPhone 6
Nahostkonflikt
Robin Williams
MH370
ISIS
Christenverfolgung
Edathy-Affäre
Krimkrise
Ukraine
Geri Müller
Jahr ohne Sommer
Ebola
Erhöhung des Rentenalter der Schweizerinnen
Udo Jürgens
Joe Cocker
Kein Schnee an Weihnachten
Wetterbedingtes Verkehrschaos in Europa

Am meisten betroffen gemacht hat sicher die weltweit zugenommene Christenverfolgung, die unglaublichen Grausamkeiten, die Menschen an Menschen verübten, und weiterhin verüben werden. Ein Gefühl von lähmender, unglaublicher Machtlosigkeit hat von einem Besitz ergriffen und man überlegt, was man dagegen tun kann. Beten? Geld spenden? Protestbriefe schreiben? Demonstrieren? Im eigenen Land dafür sorgen, dass wenigstens hier jeder anständig behandelt wird? Selbst damit zu beginnen, die Menschen so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte?

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Die Menschen hier erzählen von ihren Ängsten, was die Zukunft anbelangt. Sie sorgen sich angesichts ihrer Kinder um die Weltlage, die zahlreichen Krisenherde. Sie fürchten neue Krankheiten, instabile politische Verhältnisse. Sie haben Angst vor noch weiter steigenden Kosten, Armut im Alter und Arbeitslosigkeit. Es sieht düster aus.

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Sich aber dem Pessimismus hinzugeben, das macht hoffnungslos. Und Hoffnungslosigkeit darf keinen Platz haben. Hoffnungslosigkeit lähmt und macht passiv. Denn so lange es noch Menschen gibt, die in ihren Herzen Liebe verspüren, so lange wird es auch Menschen geben, die sich für das Gute einsetzen. Es heisst doch so schön: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Das heisst, wer sich selbst mag, hat auch etwas für andere Menschen übrig. Wer mit sich selbst unzufrieden ist, ist wahrscheinlich also auch mit andern ungnädig. Das Gute im eigenen Leben sehen, selbst Gutes zu tun und so zu leben, dass ein friedliches Miteinander in Würde und Respekt möglich ist, kann unser Leben und das unserer Mitmenschen im neuen Jahr besser, freundlicher und glücklicher machen.

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Das Gute schätzen, sich an das Schöne erinnern, das wir hatten, das sollte uns dankbar und zufrieden machen. Und wenn wir die unterstützen, die in einer schwierigen Lage sind, tun wir damit auch 2015 bestimmt nichts, das falsch ist..

Möge Ihnen das neue Jahr viel Freude bringen, und mögen Sie selbst ein Teil des Guten sein, dass das Leben des Einzelnen besser macht oder besser machen kann.

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Alles Gute und Gottes Segen zum neuen Jahr. Mögen Ihre Wünsche, Träume und Erwartungen in Erfüllung gehen.

Ein Gedanke zu „Ganz schön viel…

  1.  h allo marianne wie schön, wie treffend! und erst die schönen bilder. ist das deine heimat? so stellt sich ein älbler ja die schweiz vor. wir haben inzwischen auch schnee,. der aber schon wieder geht.   der text hat mich sehr beeindruckt. bei uns geht noch dsa schreckgespenst der pegida um. gerade las ich jeder 3 te deutsche findet die wären berechtigt denen hat doch einer ins hirn geschissen bei der nächsten demo in köln, will der domprobst das licht am dom ausschalten, das es nacht ist und ihnen das licht fehlt so wie in dresden, vor der semparoper, da wollten sie weihnachtslieder singen, und die leute von der oper schalteten alle lichter aus. wie doof kann man eigentlich sein,… hatten wir das nicht schon mal?   liebe grüsse von der schwäbischen alb   heike  

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