Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie den Weg hierher gefunden haben! Ich hoffe, dass Ihnen meine Beiträge und Fotos gefallen und Ihnen den Tag verschönern. Wer möchte sie nicht festhalten, diese kleinen Begebenheiten des Alltags, die uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern, Augenblicke, die uns den Atem anhalten lassen, witzige Momente, die für Kopfschütteln sorgen? Es sind die kleinen und grossen Freuden des Lebens, die berühren und die wir gerne voll auskosten. Die schönen und wundervollen Ereignisse im Leben helfen uns, mit Gottes Hilfe auch die weniger guten Tage zu verkraften. Denn auch die gibt es. Auch möchte ich mit Ihnen meine Freude an der Schöpfung teilen – mit Motiven, die mir ab und zu über den Weg laufen.
Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Spass, ein dankbares Herz für alles Gute in Ihrem Leben, eine Prise Humor und jeden Tag etwas, dass Sie glücklich macht.
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Fidel Castro kam zu Beginn des gleichen Jahres an die Macht, in dem ich im letzten Monat geboren wurde. Mein Geburtstag war ein Dienstag, und man nahm an, dass das Baby sicherlich noch nicht so weit sei. Die zwanzigjährige, werdende Mutter war zart und klein und sah nicht besonders hochschwanger aus. Also beschloss man auf diesem abgelegenen Hof im Emmental, an dem Tag das gemästete Schwein zu schlachten. Der Schlachttag war stets sehr anstrengend, aber auch eine Art Feiertag, denn abends tischte man den Helfern, Nachbarn, Verwandten und Freunden ein köstliches Mahl auf und feierte ausgiebig.
Im Laufe des Nachmittags, als der werdende Vater mitten beim Wursten war, fing die junge Frau an, herumzudrucksen. Irgendwann wurde klar, dass das Kind, das man später nobel Marianne Helena taufte, auch etwas von der frischen, leckeren Bratwurst sehen wollte und keine Lust hatte, noch länger zu warten. Aber der Vater konnte nicht weg. Er musste die fertige Leberwurst beim Sieden beaufsichtigen, nur er hatte das im Griff. Also rief man die Hebamme an, denn sie besass als eine der ersten Frauen einen eigenen Wagen. Sie sollte die Schwangere ins nächste Krankenhaus bringen. Es eilte. Meine geliebte und tüchtige Mutter musste ihr erstes Kind also ohne den Beistand ihres Gatten, aber im Beisein einer rabiaten Hebamme zur Welt bringen. Meine Geburtsgeschichte wurde mir in den nachfolgenden Jahren an jedem Schlachttag neu erzählt – bis es soweit kam, dass ich meiner Familie vorwarf, Schwein und Wurst hätten auf diesem Hof den höheren Stellenwert als Frauen und Kinder.
Inzwischen bin ich selbst Mutter dreier erwachsener Kinder. Es würde aber den Rahmen sprengen, hier meine ganze Vita darzulegen. Zusammengefasst gesagt, bin ich als Älteste von vier Kindern im Kanton Bern aufgewachsen. Ich habe primär eine Ausbildung zur Textildesignerin absolviert, hasse aber stricken und meide Zahlen. Stattdessen liegen mir Buchstaben etwas besser und ich kann mich leidlich in mehreren Sprachen ausdrücken.
Ich bin also sozusagen das Resultat meiner eigenen Geschichte. Nach intensiven Jahren als Vollzeit-Managerin für familiäre Angelegenheiten arbeite ich heute als Assistentin des Chefs in einem Medienbetrieb. Nebenbei, wenn mir die Decke auf den Kopf zu fallen droht, schreibe ich Texte, die Sie hier zu lesen kriegen. Wer gerne mehr wissen will und sich traut, darf mich anschreiben.
Marianne Helena Plüss
P.S: Die Texte sind nicht lektoriert.

Hübsche Autorin 🙂 !
Wirklich sehr schöne Füsse. Wer da nicht hinschauen muß, hat einen schönen Anblick verpasst